04.08.2009
Q&A

Eure Fragen - Toms Antworten, Teil 13

Auf geht's zur nächsten Runde. Wieder sind etliche neue Fragen an Thomas eingetroffen. Hier gibt's alle Antworten.

Frage: Wer ist für dich der beste Goalie der NHL und worin unterscheidet sich ein guter Torhüter wie Bernd Brückler von einem Topgoalie wie Ryan Miller, Martin Brodeur oder Henrik Lundquist?
Antwort: Bester Torhüter ist für mich glaube ich Martin Brodeur. Einfach von seinen Statistiken her. Das ist aber schwer zu sagen, weil alle Goalies in der NHL sehr gut sind. Es gibt vielleicht eine Handvoll Goalies, die nochmal eine Stufe drüber stehen. Der Bernd könnte sich auch sicher da hocharbeiten, aber er hat nie richtig eine Chance bekommen, was einfach auch sehr wichtig ist. Vielleicht hat ihm auch immer ein das letzte Quäntchen Glück gefehlt.

Frage: Wie bereitest du dich auf ein Match vor und was geht während eines Spiels in deinem Kopf vor?
Antwort: Wir müssen zwei Stunden vor dem Spiel in der Halle sein. Dann wickel ich gleich meine Schläger und dann haben wir schon ein ca. 20minütiges Teammeeting. Danach am Ergometer ein bisschen warmschwitzen. Danach noch ein bisschen Fußball oder Tischtennis mit den Kollegen und dann muss man sich eh schon umziehen. Während des Spiels wird viel mit den Linienkollegen geredet. Auf der Bank spricht man die letzte vergebene Chance nochmal durch, versucht für die nächste Shift die Fehler abzustellen.

Frage: Bei welchen Auswärtsspielen gibt es die meisten Buffalo-Fans?
Antwort: Florida! Ich glaube, weil es in Buffalo so kalt ist, deshalb machen viele Fans einen Abstecher ins Warme.

Frage: Wer ist dein bester Kumpel bei den Sabres nach dem Trade von Ales Kotalik? Mit wem hast du danach auswärts ein Zimmer geteilt?
Antwort: Ich versteh mich mit allen gut, aber natürlich ist man mit einigen Spielern mehr unterwegs als mit anderen. Mit Kotalik habe ich mich gut verstanden und war traurig, dass man ihn weggetradet hat. Seitdem teile ich das Zimmer mit Andrej Sekera.

Frage: Als deutscher Fan wollte ich fragen, wie du mit Jochen Hecht klar kommst? Im Fussball gibt es ja ein bisschen Rivalität.
Antwort: Mit Jochen verstehe ich mich sehr gut. Wir reden viel über Sport in Deutschland und Österreich – Eishockey, Fußball, eigentlich alles. Das ist auch ein guter Ausgleich zum US-Sport.

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Die Fragen von Teil 12

Frage: Trainierst du bestimmte Moves, werden wir von dir einmal ein Spin-O-Rama sehen?
Antwort: Ein Spin-O-Rama eher nicht, das ist mehr etwas für kleine, quirrlige Spieler. Aber ja, natürlich versuche ich immer neue Tricks zu trainieren, wenn sie sitzen verwende ich sie auch im Spiel.

Frage: Wer ist heuer dein Favorit auf den Stanley Cup?
Antwort: In erster Linie wieder Detroit. Die Red Wings sind Titelverteidiger und haben sich mit Hossa über den Sommer noch mehr verstärkt. Überraschend stark sind heuer auch die Boston Bruins, die man auf jeden Fall auf der Rechnung haben muss.

Frage: Kannst du mir Tipps geben, meine Lauftechnik zu verbessern?
Antwort: Am Eis ist das, vor allem ab einem gewissen Alter, schon recht schwer. Deshalb muss man mehr Zeit ins Trockentraining investieren. Sprünge und alles, was die Beine stärker macht, sind empfehlenswert.

Frage: Was sind deine schönsten Erinnerungen an deine Zeit bei Sioux Falls in der USHL?
Antwort: Das war eine tolle Stadt und ich habe noch immer Freunde dort. Sioux Falls ist ja eher ein kleineres Städtchen und wir waren dort DAS Sportteam. Für einen Jugendlichen ist es sicher unvergesslich immer vor ausverkauftem Haus vor 4000, 5000 Fans zu spielen.

Frage: Welche Musik wird in der Kabine gespielt?
Antwort: Alles mögliche, von HipHop bis Rock n’ Roll. Es gibt keinen fixen DJ, jeden Tag wird einfach ein anderer iPod angesteckt.

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Die Fragen von Teil 11

Frage: Wer ist dein bester Freund im österreichischen Nationalteam?
Antwort: Bernd Brückler. Ich verstehe mich aber eigentlich mit allen Spielern gut, aber die sehe ich nicht so oft.

Frage: Ist es sehr anstrengend, so in der Öffentlichkeit zu stehen wie du? Bei der WM in Innsbruck wollten dir ja hunderte Fans die Hand schütteln und du hast alles seelendruhig über dich ergehen lassen.
Antwort: Nein, überhaupt nicht. Mit ist es wichtig, mit den Fans richtig umzugehen. Ohne die treuen Fans wäre unser Sport nicht das selbe. Natürlich ist es manchmal schwer, für jeden da zu sein. Ich versuche aber mein Bestes.

Frage: Wie würdest du das Niveau des College-Hockey in den USA einstufen?
Antwort: Das Niveau ist sehr hoch, die NCAA hat in den letzten Jahren viele sehr gute Spieler heraus und in die NHL gebracht.

Frage: Spielst du Streethockey?
Antwort: Ja, das habe ich schon als Kind gemacht. Ich spiele allerdings nur zum Spaß und nicht als Vorbereitung auf die nächste Saison.

Frage: Wie viel Flex hat dein aktueller Schläger?
Antwort: 100

Frage: Ist dir eigentlich bewusst, was für ein großes Vorbild du für viele junge österreichische Spieler bist?
Antwort: Hm, schwierig. Natürlich bin ich mir meiner Erfolge bewusst, ich bin aber keiner, der ständig Zeitungen liest, um über sich selbst zu lesen. Es ist gut, wenn die Jungen ein Vorbild haben. Meines war Jagr und es war toll, dann wirklich gegen ihn zu spielen.

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Die Fragen von Teil 10

Frage: Gibt es ein bestimmtes Ritual, das du vor jedem Spiel hast?
Antwort: Nein, ich richte lediglich immer 2 Schläger für das Match her. Dann gibt’s noch ein Teammeeting und zum Aufwärmen spielen wir 15 Minuten Fußball, danach noch ein wenig Seilspringen, fertig.

Frage: Welche Sportarten neben Eishockey betreibst du noch?
Antwort: Golf, Fischen und ein bisschen  Tennis

Frage: Wie wäre es mit Thomas Pöck für die Sabres?
Antwort: Er wäre glaube ich ganz gut für uns, nachdem wir Campbell verloren haben. Tommy würde gut in diese Rolle passen. Er müsste einfach mal eine faire Chance bekommen. Ich kann ihm da aber nicht wirklich helfen, wir Spieler haben da ja keinen Einfluss aufs Management. Sollte sich aber jemand bei mir nach ihm erkundigen, würde ich genau das sagen.

Frage: Hat dir die B-WM in Innsbruck geholfen, schon auf die nächste Saison zu fokussieren?
Antwort: Mir persönlich hat die WM glaube ich nicht so viel geholfen. Ich wollte für das Team da sein und das hat gut funktioniert.

Frage: Hast du vor, einmal mit Kindern und Jugendlichen in Österreich zu trainieren?
Antwort: Später würde ich das gerne machen. Ich würde gerne eine Eishockeyschule in Graz eröffnen – nach dem Vorbild der Camps, die mein Vater bisher in Tschechien veranstaltet hat. Ich würde das schon gerne nächsten Sommer realisieren.

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Die Fragen von Teil 9

Frage: Warum kriegst du so wenig Eiszeit im Gegensatz zu Jochen Hecht oder Derek Roy?
Antwort: Die zwei spielen auch viel in Unterzahl im Gegensatz zu mir. Das macht schon einen großen Unterschied.

Frage: Hast du eigentlich auch Kontakt mit Österreichern in der NHL bzw. in den Farmteams?
Antwort: Ich bin eigentlich immer noch mit Thomas Pöck in Kontakt. Der Michi Grabner ist etwas jünger und den habe ich bisher noch nicht kennen gelernt. Sonst hab ich noch mit dem Matthias Lange am College und dem Bernd Brückler in Finnland Kontakt.

Frage: Gibt es eigentlich noch Kontakt mit Chris Drury und Daniel Briere und wie verstehst du dich mit ihnen?
Antwort: Kontakt gibt es schon noch, aber eher nur vor und nach den Spielen. Sonst gibt’s ab und zu einen Anruf, wie es der Familie geht.

Frage: Was sagst du eigentlich zu den vielen heimischen Nachwuchstalenten in Amerika und Kanada?
Antwort: Ich versuche die Karrieren von Nödl, Grabner usw. so weit wie möglich zu verfolgen. Ich glaube, es haben nahezu alle eine Chance, sich in der NHL durchzusetzen.

Frage: Was ist der beste Streich, der dir von Teamkollegen gespielt wurde, bzw. hast du jemandem schon einen Streich gespielt?
Antwort: Also mir ist noch nichts passiert und ich habe das auch noch bei niemandem gemacht. Das Beste, was ich miterlebt habe, war, dass jemand Drew Stafford alle Hosen- und Jackentaschen zugenäht hat – inklusive Geldbörse. Ich weiß bis heute nicht, wer das gemacht hat.

Frage: Wie wirst du eigentlich von deinen Teamkollegen genannt?
Antwort: Das ist einfach: „Van“.

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Die Fragen von Teil 8

Frage: Wie fühlt man sich, wenn man in eine Halle mit Tausenden Leuten einläuft, die alle nur deinen Namen schreien?
Antwort: Das ist mir noch nicht passiert (lacht), fühlt sich aber sicher großartig an. Nein, im Ernst: Vor einer ausverkauften Halle zu spielen ist etwas Besonderes und motiviert immer ganz speziell.

Frage: Wird dein Sohn einmal dein Nachfolger werden, oder was siehst du für die Zukunft von Blake?
Antwort: Das wird er einmal selbst entscheiden müssen. Natürlich werde ich mit ihm Hockey spielen, aber auch andere Sportarten. Mal schauen, was ihm dann am besten gefällt.

Frage: Wie oft wechselst du dein Stockband und welches nimmst du – weiß oder schwarz?
Antwort: Ich verwende immer ein schwarzes. Gewechselt wird fast jedes Drittel.

Frage: Gehst du nach den Spielen mit deinen Teamkollegen etwas trinken, oder verbringst du die Abende eher mit deiner Familie?
Antwort: Seitdem Blake da ist, geht’s meistens gleich nach Hause. Ab und zu gehen wir als Mannschaft aber schon noch gemeinsam etwas essen.

Frage: Das Abfälschen der Pucks vor dem Goalie ist ja deine Spezialität – bist du von Natur aus dafür begabt? Glaubst du, dass die Referees heuer mehr Härte zulassen und deine Punktausbeute deshalb runter gegangen ist?
Antwort: Eigentlich hab ich erst ab den Junioren mit 17, 18 angefangen, vor dem Tor zu spielen. Meine Hand-Augen-Koordination war von Anfang an ganz gut. Was die Referees angeht: Die lassen inzwischen wieder mehr Cross-Checks zu, das macht es für mich natürlich nicht leichter.

Frage: Was ist dein liebstes Erinnerungsstück aus deiner Hockey-Karriere?
Antwort: Das ist einfach: Der Ring für den Gewinn der College-Meisterschaft, der Puck, mit dem ich mein erstes NHL-Tor geschossen habe und der signierte Stock, den mir Mario Lemieux gegeben hat.

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Die Fragen von Teil 7

Frage: Ist dir beim AMP Winter Classic aufgefallen, dass in der Nähe des Spielereingangs zwei Österreicher mit einer Österreich-Flagge gesessen sind?
Antwort: Das habe ich leider nicht gesehen, es waren ja auch soviele Zuschauer. Aber es freut mich sehr, dass auch einige österreichische Fans dabei waren!

Frage: Ist es für einen Europäer schwerer, sich in der NHL durchzusetzen? Muss man mehr Leistung als ein Kanadier oder Amerikaner bringen?
Antwort: Nein! Die NHL ist die beste Liga der Welt. Egal woher man kommt, es zählt immer nur die Leistung.

Frage: Könntest du dir vorstellen, in die österreichische Eishockeyliga zu wechseln? Wenn ja, zu welchem Verein?
Antwort: Hoffentlich kann ich noch länger in der NHL spielen! Am Ende meiner Karriere könnte es schon sein, dass ich vielleicht noch ein Jahr in Österreich spiele. An einen bestimmten Klub habe ich noch nicht gedacht, aber wahrscheinlich würde es Graz oder Zell/See sein.

Frage: Wie oft trainiert man in der NHL pro Woche?
Antwort: Fast jeden Tag. An Spieltagen gibt es in der Früh meistens auch noch ein kurzes Training.

Frage: Wie gefällt es dir und deiner Familie in Buffalo?
Antwort: Uns gefällt es hier sehr gut. Es vielleicht nicht Manhattan oder Chicago, aber mit den Sabres und den Bills ist es eine tolle Sportstadt. Außerdem wohne ich in einer sehr schönen Gegend. Der harte Winter stört mich auch nicht, den bin ich ja aus Minnesota gewöhnt.

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Die Fragen von Teil 6

Frage: Wer ist dein Lieblingskollege bei den Sabres?
Antwort: Mit Ales Kotalik verbringe ich viel Zeit, weil er bei den Auswärtspartien auch mein Zimmerkollege ist. Aber grundsätzlich verstehe ich mich mit allen Spielern sehr gut.

Frage: Warum hat sich deine Spielweise so extrem verändert? Am College und in der AHL warst du viel wendiger und angriffslustiger. Jetzt wartest du meistens auf die Abpraller vorm Tor. Hat das mit den Vorgaben von Lindy Ruff zu tun, oder mit deinem derzeitigen Selbstvertrauen?
Antwort: Die Spielweise ist von Trainer zu Trainer unterschiedlich. In der AHL war meine Rolle anders, da habe ich auch den Puck mehr gehabt. Bei den Sabres wird die Scheibe viel von den Verteidigern gehalten und wir versuchen mit zwei Spielern vor dem Tor zu stehen. Bei den Rebounds war ich aber immer schon gut.

Frage: Machst du eigentlich auch öffentliche Auftritte? Einige deiner Teamkollegen sieht man ja hin und wieder bei solchen Anlässen. Würdest du auch zu Privateinladungen kommen?
Antwort: Ich mache nicht so viele öffentliche Auftritte. Im März bin ich bei einer Autohaus-Eröffnung. Privat hat man mich noch nicht gefragt.

Frage: Viele Fans fangen an sich zu beschweren, dass du deinen Riesenvertrag gar nicht wert bist. Wie gehst du mit dieser Kritik um?
Antwort: Kritik ist immer da, das habe ich gewusst. Aber ich bin ja selbst mein schärfster Kritiker. Ich weiß, dass ich besser sein muss. Über die Medien mache ich mir keine Sorgen. Ich muss dieses Tief haben, um da durch zu kommen und besser zu werden.

Frage: Spielst du für Österreich bei der B-WM in Innsbruck, falls die Sabres die Playoffs nicht erreichen?
A
ntwort: Auf jeden Fall! Wenn ich gesund bin und gebraucht werde, spiele ich für Österreich. Erstes Ziel wären aber natürlich die NHL-Playoffs.

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Die Fragen von Teil 5
Frage: Gibt es eine Möglichkeit, beim Training in der Halle dabei zu sein, oder ist die Öffentlichkeit vom Training ausgeschlossen? Wo kann man dich treffen und ein Autogramm geben lassen?
Antwort: Also in die Kabine darf natürlich niemand. Bei Spielen ist das Vormittagstraining meistens für die Fans offen. Viele Fans warten nach dem Training oder nach den Spielen am Parkplatz, dort geben die Spieler dann auch oft Autogramme.

Frage: Gab es ein Lieblingsteam, für das du gerne gespielt hättest, bevor du von den Sabres gedraftet wurdest?
Antwort: Eigentlich nicht. Mir war egal, welches Team. Hauptsache NHL. Jeder Tag hier ist nach wie vor ein Traum.

Frage: Ich habe den Eindruck, dass die Sabres sehr unregelmäßige Spieltermine, bzw. immer sehr lange Pausen zwischen den Spielen sind. Kommt man da als Mannschaft überhaupt so richtig ins Spiel? Ist das für alle Teams gleich, oder haben die Sabres diesmal eher einen schlechten Spielplan?
Antwort: Am Ende des Jahres haben alle die gleichen Probleme. Heuer haben wir halt viel back to back Spiele und dann wieder vier Tage frei. Klar wäre uns eine andere Aufteilung lieber, aber das gleich sich alles aus.

Frage: Gibt es einen Goalie, gegen den du noch nie getroffen hast? Gegen welchen Goalie spielst du am liebsten?
Antwort: Also was ich überhaupt nicht mag, sind Goalies mit einer rechten Fanghand. Zum Beispiel diPietro von den Islanders, obwohl ich gegen den schon getroffen habe. Einen Lieblingsgoalie habe ich nicht, in der NHL spielen nur die Besten und da ist es gegen alle schwer.

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Die Fragen von Teil 4
Frage: Was müsste passieren, dass wir dich in einem Fight sehen?
Antwort: Keine Ahnung, ich bin ja kein Raufer. Aber wenn ein Mitspieler durch eine unfaire Attacke verletzt wird und ich stehe gerade am Eis, bin ich sicher mitten drin.

Frage: Wer ist dein Lieblingsspieler?
Antwort: Das ist eine einfache Frage: Jaromir Jagr und Mario Lemieux!

Frage: Wenn du die freie Wahl hättest: Welchen Center und welchen rechten Flügel würdest du dir aussuchen?
Antwort: Natürlich Lemieux und Jagr.

Frage: Seit wann spielst du mit Produkten der Marke „Warrior“. Wie bist du damit zufrieden und welche Helm-Marke verwendest du?
Antwort: „Warrior“ verwende ich seit letztem Jahr und bin damit sehr zufrieden. Ich mag den Schläger und die Handschuhe passen mir einfach gut. Helm und der Rest der Ausrüstung ist von CCM, bzw. Reebok.

Frage: Ab welchem Alter konntest du eislaufen?
Antwort: Da müsste man meine Eltern fragen. Soweit ich zurückdenken kann, bin ich eigentlich auf Eislaufschuhen gestanden. Ich glaube, das ist gleich nach dem Gehen gekommen.

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Die Fragen von Teil 3
Frage: Sammelst du Hockey Cards?
Antwort: Früher habe ich sehr viel gesammelt. Ich glaube, ich hatte mehr als 3 Alben. Jetzt aber schon seit ein paar Jahren nicht mehr.

Frage: Ich habe den Eindruck, dass du in jedem Spiel ein anderes Paar Handschuhe trägst – es sind immer verschiedene Handschuhe der Marke “Warrior”. Stimmt das? Und was machst du mit den gebrauchten Handschuhen?
Antwort: Eigentlich sind es immer die selben Handschuhe. Ich wechsle sie nur ca. alle zwei Monate. Ab und zu wechselt das Design. Wenn ich ein Paar nicht mehr verwende, gebe ich sie dem Zeugwart. Keine Ahnung, was der dann damit macht.

Frage: Vermisst du eigentlich die Heimat, speziell Zell/See, wo du auch Eishockey gespielt hast?
Antwort: Natürlich vermisse ich die Heimat, deshalb komme ich im Sommer immer nach Graz zurück, wo meine Eltern wohnen. Diese Zeit genieße ich dann immer sehr. In Zell war ich schon lange nicht mehr, aber irgendwann werde ich wieder einmal vorbeischauen.

Frage: Wieso hast du dich für die Nummer 26 entschieden?
Antwort: Die Nummer 26 habe ich am College zugewiesen bekommen. Man hat mich damals gefragt, welche Nummer ich gerne hätte. Das wäre eigentlich die Nummer 20 gewesen, aber die war schon vergeben, die nächste freie Nummer war die 26. Am College habe ich dann damit viel Erfolg gehabt und deshalb bin dabei geblieben.

Frage: Hast du Tipps, wie man als Jugendlicher in Nordamerika bei einem Junior-Team aufgenommen werden kann?
Antwort: Es gibt jeden Sommer Try-Outs, zu denen kann man sich über das Internet anmelden und dann einfach vorspielen. Wenn man Kontakte hat ist es natürlich einfacher, aber es geht auch so – man muss nur wollen.

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Die Fragen von Teil 2
Frage: Gibt es ein NHL-Tor, auf das du besonders stolz bist?
Thomas: Auf jeden Fall mein erstes NHL-Tor gegen Carolina. Das war ein großes Erlebnis und wird mir immer in Erinnerung bleiben.

Frage: Wie hast du es geschafft, schon mit 14 Jahren nach Amerika zu gehen und ein paar Jahre später den Sprung in die NHL zu schaffen?
Thomas: Es stimmt, ich war sehr jung. Aber mir war klar, dass ich aus Österreich weg musste, um auf einem höheren Niveau zu spielen. Ich habe die Chance in Kanada bekommen und meine Eltern waren da immer sehr positiv eingestellt. Ohne die Unterstützung meiner Familie hätte ich das nie machen können.

Frage: Was hat es mit deiner Tätowierung auf sich?
Thomas: Die Zeichen stehen für das Sternzeichen Steinbock – mein Sternzeichen. Der Rest rundherum ist einfach Design, das mir gut gefallen hat. Ich habe die Tätowierung jetzt schon vier Jahre.

Frage: Wie sehr nimmst du dir eigentlich Fankritik zu Herzen? Liest du selbst in Internetforen, wie es um dein Image steht?
Thomas: Um ehrlich zu sein: nein. Ich konzentriere mich aufs Hockey und wenn ich daheim bin auf meine Familie.

Frage: Welche Schuhgröße hast du?
Thomas: 44-45, kommt auf den Schnitt an.

Frage: Du spielst mit einem CCM Vector Eislaufschuh. Wie zufrieden bist du damit? Werden die Schuhe extra für dich angefertigt?
Thomas: Ich spiele jetzt schon über 10 Jahre mit CCM. Der Schuh passt einfach super auf meinen Fuß und ich bin damit sehr zufrieden. Ich glaube, das sind ganz normale Schuhe, von einer Spezialanfertigung wüsste ich nichts.

Frage: Verfolgst du eigentlich den österreichischen Fußball, vor allem jetzt wo es auf die EM zugeht?
Thomas: Ja, auf jeden Fall – aber halt in erster Linie über das Internet. Ich versuche, nicht nur im Fußball, sondern auch beim Eishockey, Tennis, Skifahren und der Formel 1 am neuesten Stand zu bleiben. Wenn ich mit den Sabres nicht ins Stanleycup-Finale komme, möchte ich auf jeden Fall eine Woche zur EURO 2008 kommen und mir ein paar Spiele anschauen.


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Die Fragen von Teil 1
Frage: Ins Flugzeug rein, wieder raus, jeden zweiten Tag in einer anderen Stadt -
wie kommst du mit dem Stress zurecht?

Thomas: Das ist einfacher, als früher in der AHL. Damals waren wir bis zu 10 Stunden
mit dem Bus unterwegs. In der NHL haben wir unseren eigenen Flieger. Nach dem
Heimspiel gegen Columbus sind wir z.B. gleich zum klubeigenen Flieger gebracht
worden und um eins in der Nacht in Montreal angekommen. Außerdem bekommen wir im
Flugzeug tolles Essen. Ich bin eigentlich sehr froh und überhaupt nicht gestresst,
wie die Saison normalerweise abläuft.

Frage: Hast du eigentlich noch Kontakt zu deinen alten Vereinskollegen aus Zell/See
oder Graz?

Thomas: Von Zell eigentlich nur mit Patrick Machreich, ähnlich sieht es mit den
ehemaligen Kollegen in Graz aus. Mit dem Harry und Mathias Lange noch abund zu, auch
den Florian Iberer höre ich manchmal. Meistens beschränkt sich der Kontakt aber auf
Treffen mit dem Nationalteam.

Frage: Wurdest du von deinen Eltern zweisprachig erzogen? Kannst du dich mit deinen
tschechischen Teamkollegen auf tschechisch unterhalten?

Thomas: Klar! Mit Spacek, Kotalik usw. spreche ich auch tschechisch, obwohl in der
Kabine immer Englisch gesprochen wird. Ich bin sehr froh und meinen Eltern sehr
dankbar, dass sie mich zweisprachig erzogen haben.

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